Mindset

Die größten und wertvollsten Perlen können nicht gefunden werden…

…wenn sie hinter Mauern liegen

Gerade Frauen haben offensichtlich ein großes Problem damit, sich auch zu zeigen. Aber was nutzen die grandiosesten Fähigkeiten, die wunderbarsten Gaben und die tollsten Talente, wenn sie versteckt hinter einer Mauer leben?

Nein nein, vergiss es, das wird so nichts.

Ich zähle mich jetzt einfach einmal dazu, zu diesen Frauen, weil es mir bis vor Jahren genau so ging.

Woher kommt denn nun diese Angst, sich zu zeigen?

Wurden wir vielleicht so erzogen, dass wir und bewusst klein uns unsichtbar machen wollen? Liegt es an den Erfahrungen, die das Leben uns ins Gesicht gepfeffert hat Ganz sicher nicht. Der Schlüssel dazu liegt ziemlich weit zurück. Um genau zu sein, einige Tausend Jahre.

Reisen wir doch einmal gedanklich zurück in die Zeit. Man stelle sich vor, wie die Menschen in einem Stamm oder einem Clan noch in Höhlen hausten. Die Frau war dem Mann schon immer körperlich unterlegen. Sie hatte Kinder zu kriegen und die Nahrung zu zubereiten (vermutlich)

Frauen und Kinder standen in ihrem Wert immer ziemlich unten. Taten sie etwas, was als schlecht für die Gemeinschaft angesehen wurde, konnte das durchaus ihr Tod bedeuten. So zog sich dieses Thema durch die nachfolgende Entwicklung der Jahrtausende und selbst in der heutigen Zeit, wird in vielen Ländern die Frau immer noch unterdrückt und teilweise auch misshandelt.

Wir bestehen aus Energie. Wir sind alle miteinander verbunden. Jeder Mensch, jedes Lebewesen.
Gerade wir hochsensiblen Menschen bewegen uns in einem solchen Bewusstsein. Was macht zum Beispiel eine Situation mit dir, wenn Du zusehen musst, wie einem anderen Menschen oder einem Tier großes Leid zugefügt wird. Was spürst Du?

Siehst Du. Genau das meine ich damit.

Ok, zurück zum Thema Angst vor der Sichtbarkeit.  Was wirst Du also tun, um diese Angst zu überwinden?

Warten bis sie von selbst verschwindet? Sich irgendwann vielleicht auflöst? Was glaubst Du was passiert, wenn Du durch diese Angst hindurch gehst? Fällt dir der Himmel auf den Kopf?

Wenn Du erkennst, dass deine Angst dich zu zeigen ein Überbleibsel aus enorm ferner Vergangenheit ist, aus einer Zeit, in welcher sie durchaus gerechtfertigt war, um zu überleben. Kannst Du dich entscheiden sie zu behalten, oder sie gehen zu lassen.

Die Zeiten haben sich zum Glück geändert und wenn Du eine Unternehmerin bist oder sein willst, musst Du dich zeigen, anders geht es nicht.

Wenn ich mit meinen Klientinnen am Thema Angst vor Sichtbarkeit arbeite, entwickeln sehr viele faszinierende Strategien, um die Angst nicht los zu lassen.

  1. Gerne und oft verwendet: „Ich kann das nicht…“

Ganz oft höre oder lese ich diesen Satz, wenn es darum geht, mit der Berufung in die Öffentlichkeit zu gehen. Sich zu zeigen und somit auch: SICH FINDEN ZU LASSEN!

Wie bitteschön sollen denn die Rat- oder Hilfesuchenden dich jemals finden, wenn Du dich weiterhin verstecken willst?

  1. „Ich bin doch noch gar nicht soweit…“

Wird gern verwendet auch wenn schon etliche Seminare und Webinare besucht und verschiedene Ausbildungen gemacht wurden. Natürlich. Noch mehr Ausbildungen können ja nun wirklich nicht schaden.

  1. „Ich bin überhaupt nicht Fotogen…“

Ah ja…, dann soll deine Berufung sich also in den Bereich Model bewegen? Gut, dann wünsche ich dir natürlich viel Erfolg und dass Du deine Scheu vor der Kamera verlierst. Sonst wird das nichts.

  1. „Ich habe noch gar keine Flyer…“

Da fragt heute kein Mensch mehr nach. Das war mal interessant vor 10 oder 15 Jahren. Heutzutage funktioniert das mit Flyer nicht mehr. Aber Du kannst dir gerne mal 10.000 Flyer bestellen und verteilen, um 2 – 3 Kunden zu generieren.

  1. „Mein Kind geht ja noch zur Schule…“

Und während es in der Schule ist? Was hat die Schule deines Kindes denn nun wirklich mit der Berufung zu tun?

  1. „Wie soll ich mich meiner Familie und meinen Kollegen erklären?“

Ja, und den Nachbarn, deiner Friseurin, dem Papst und den Dalai Lama?

Merkst Du selbst, dass es immer nur um die anderen um dich herum geht? Nicht wirklich um dich? Um deine Ziele und Träume?

  1. Ich habe einen so furchtbar anstrengenden Job…“

In welchem Du natürlich bleiben willst, weil er so anstrengend ist?

Hast Du dich vielleicht erkannt? Falls ja, bitte überdenke deine Angst, bitte verstehe, woher sie stammt und dass Du sie nicht mehr brauchst. Was soll dir denn passieren wenn Du sichtbar wirst?
Du erreichst so viele Menschen da draußen denen Du helfen kannst. Du kannst endlich deinen Traum leben und deine Berufung zum Beruf machen. Ist deine Angst es wert, das alles nicht zu erreichen?

Herzlichst,
Anne

5 thoughts on “Die größten und wertvollsten Perlen können nicht gefunden werden…

  1. Liebe Anne,

    ich bin gerade am durchstarten. Werde endlich meinen Traumberuf lernen und nochmals zur Schule gehen. Ich bin jetzt Krankenschwester und starte neu durch. Möchte aus der Pflege raus und meinen Beruf auf einer anderen Ebene mit Menschen verbringen. Gleichzeitig erwacht meine Spiritualität und ich schreibe wieder vermehrt Engelgeschichten oder Botschaften. Ich hatte sehr viel Zeit mich im krankenstand mit mir auseinander zu setzen und dafür bin ich so dankbar. Herzlich liebe Grüsse an dich Veronika

    1. Oh Wow Veronika das ist ganz wunderbar. Ich freue mich immer so, wenn endlich die Berufung durchdringt und der Mut, diesen Schritt zu gehen, Ich danke dir sehr für deinen Kommentar und wünsche dir alles Gute und viel Erfolg mit deinem Herzensweg 🙂
      Auch dir liebe Grüße,
      Anne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.