Das mächtigste Werkzeug im Innern

Was denkst Du, wenn Du über den Begriff „Seele“ nachsinnst?
Hast Du schon einmal versucht, der Seele eine Form, ein Aussehen oder eine Gestalt zu geben?

Viele Jahre habe ich mich mit dem Thema Seelenarbeit auseinander gesetzt.
Wie sieht eine Seele aus? Welche Farbe und welche Form hat sie?

Wie ist das Bewusstsein und das Unbewusste mit der Seele verknüpft?
Wie sieht das Bewusstsein aus? Hat es einen festen Platz in oder an der Seele?

Und schnell merkte ich; je mehr ich über das Thema Seele nachdachte, umso mehr Fragen tauchten auf.

Ich wollte wissen, wie unsere Seele funktioniert, wie sie tickt und warum unsere Seele ein so unglaublich mächtiges Werkzeug ist.
Ein Werkzeug, welches unser emotionales Befinden und nicht zuletzt auch unseren Körper beeinflusst. Ein Teil von uns, welches mit dem Ableben unseres Körpers weiter existiert… Unser wichtigster Teil…

Ich recherchierte, grübelte, forschte und befragte Seelen- und Energiearbeiter aber ich kam zunächst keinen Schritt weiter.
Offensichtlich konnten mir auch diese, keine Antworten liefern.
Wie der berühmte „Zufall“ es schließlich wollte, wurde ich während dieser Zeit immer häufiger mit dem Thema Traumdeutung konfrontiert.
Ich stellte für Ratsuchende die Deutung ihrer Träume und ich fing an, die Sprache der Seele zu entschlüsseln und zu verstehen.

Ein fesselndes Thema, welches mir endlich die Antworten brachte nach denen ich so lange suchte. Das waren sie also!

4 Jahre lag mein Hauptaugenmerk auf dem Bereich der Traumdeutung und schließlich auch darauf, die Seele zu verstehen.
Wenn zum Beispiel jemand von einem Haus oder Gebäude träumt und sieht dieses Gebäude von außen, dann sieht sich der Träumende ebenfalls so im Außen. Das bedeutet, dass ein äußerlich wunderschönes Haus, genau das repräsentiert, wie der
Träumende sich in seiner Situation, in seinem Umfeld und in seinem Leben sieht. Ein Haus oder Gebäude von innen, repräsentiert hingegen das Seelenleben des Träumenden.
Unsere Seele spricht in Bildern und teilt sich rein visuell mit. Sie empfindet sich selbst  im Innern eines Gebäudes und dies führt dazu, dass sie ihre Wahrnehmung dem Gebäude anpasst. Demnach repräsentiert sie sich im Außen als die Form und das Aussehen des Gebäudes!

Doch halt…. Auch hier gibt es einige Abweichungen, denn das Äußere des Traumgebäudes wurde stets so dargestellt, wie der Träumende sich bewusst nach Außen hin gibt!

In meiner traumdeuterischen Tätigkeit wurde sehr schnell klar, dass sich auch hinter den Mauern eines Palastes Risse und Chaos verbergen können.

Deshalb ist das Augenmerk zuallererst auf das Innere des Gebäudes zu richten, denn hier liegt die Wahrheit.

Wenn wir also verstehen möchten, wie unsere Seele tickt, kommen wir nicht umhin, uns mit der Sprache der Seele auseinander zu setzen, um sie zu begreifen und mit ihr zu kommunizieren.

Doch fangen wir erst einmal von vorne an. Nämlich an dem Punkt, an welchem sich unsere Seele „zu Wort meldet“….

Die Traumsprache ist unsere Seelensprache!

Das nächtliche Traumerleben, welches sich durch unseren Schlaf zieht, ist seit Menschen Gedenken eines der wundervollsten Begebenheiten, wie sich unsere Seele bemerkbar macht, indem sie Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen speichert und bis zu viele Jahrzehnte bewahren kann.

Unsere Träume entspringen aus dem Unterbewusstsein, können uns Botschaften, Hinweise und sogar Warnungen auf bevorstehende Ereignisse geben.
Wenn wir nun lernen, mit unserer Seele zu arbeiten und ihre Sprache richtig zu deuten verstehen, haben wir ein mächtiges Werkzeug für fast allen Bereichen des Lebens.

Das Träumen gehört zu unserem Leben wie das Essen, Trinken oder Atmen. Wir träumen auf unterschiedlichste Weise. So machen uns manche Träume derart Angst, dass wir deswegen aufwachen und uns danach sogar vor dem Wiedereinschlafen fürchten.

Haben wir in der Nacht einen besonders Lebhaften und intensiven Traum erlebt, so fällt es uns oftmals schwer, uns gedanklich von diesem Traumgeschehen zu lösen.

Manche Träume dagegen, scheinen uns derart suspekt, dass es uns wiederstrebt, uns genauer mit ihnen zu befassen. Mitunter möchten wir am Morgen spontan von unseren Träumen erzählen und uns gemeinsam mit der Familie oder Bekannten über das Geträumte wundern oder amüsieren und so manches mal, schütteln wir den Kopf, vor Unverständnis darüber, wie »eigenartig« wir träumen können.

Doch auch die wirrsten und kuriosesten Träume haben etwas für uns, was wir für unser Leben nutzen können; nämlich Botschaften aus der Tiefe unserer Seele.

Träume sind so alt wie die Menschheit. Der Unterschied von Träumen  aus vergangenen Zeiten und den heutigen Träumen besteht lediglich darin, dass die Menschen damals wohl kaum von Autos, Hochhäusern und Eisenbahnen träumten.
Zu damaligen Zeiten, vermutete man, dass die Träume, Botschaften der Götter seien und man ließ in der Regel von den Alten und Weisen eines jeden Dorfes, seine Träume deuten.

Damals, wurden sie größtenteils zur Zukunftsdeutung genutzt.

Quelle: Wikipedia

Der Wiener Neurologe und Traumforscher Prof. Dr. Sigmund Freud (1856–1939),
ergründete schließlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die analytische Deutung der Träume und gab somit der Traumdeutung völlig neue Einsichten und Erkenntnisse über unser Unterbewusstsein.
Er erkannte zunächst, dass viele seiner Patienten an Krankheiten litten, für die keine erkennbaren organische Ursachen gefunden werden konnte. Stets äußerten sich in diesen Fällen unterschiedliche Symptome, wie zum Beispiel Hautausschlag, übermäßige Schweißbildung, Allergien, Rücken- und Gelenkprobleme und dergleichen.
Er gelangte somit zu der Theorie, dass diese Krankheiten eine Seelische Ursache haben mussten, da die Beschwerden fast verschwanden, wenn die Patienten über ihre Probleme, Sorgen und Nöte sprachen.

Er erkannte schließlich auch, dass sich in den Träumen der Patienten die einstigen Erlebnisse symbolisch widerspiegelten und übernahm sowohl die Traumdeutung als auch die Traumarbeit mit Erfolg in seine psychiatrisch-therapeutische Behandlung.
Somit bewies er der ganzen Welt, dass unser Traumgeschehen in direkter Verbindung mit unserem Seelenleben steht, sofern man sich darauf versteht, die Traumbotschaften als bildhafte Sprache aus den Tiefen des Unterbewusstseins zu erkennen.

Er hielt erfolgreich an seiner Theorie fest, dass unser Unterbewusstsein während des träumens Signale der Seele in Bildern umsetzt, welche in Sprache umgesetzt werden kann und uns somit über etwaige Seelenkrankheiten informiert. So wissen wir heute, dass alle Geschehnisse, die in einem Traum vorkommen, symbolischen Ursprungs sind. Sie stehen für unbewusste und unterbewusste Gedanken oder Erfahrungen.
Freud, löste nach seinen neuen Erkenntnissen, eine Welle der Begeisterung für die psychoanalytische und psychiatrische Forschung aus, die mit der Traumarbeit enorme Erfolge bei der Heilung von seelisch kranken Menschen erzielte.

Aber auch wenn die heutige moderne Wissenschaft immer noch an den Deutungen der Träume und der Arbeit mit ihnen anhand der Traumsymbole zweifeln, so sind doch diejenigen, welche die Traumdeutung und Traumarbeit in ihren Praxen einsetzen, mit beträchtlichen Erfolgen gekrönt und haben gegenüber den Skeptikern unter ihnen stets die Nase um Ellenlängen vorn.

Alle Menschen träumen und das sogar drei bis viermal pro Nacht insgesamt ca. 2 Stunden lang, auch wenn Sie sich vielleicht nicht daran erinnern können. Eine Statistik ergab, dass ein Mensch im Alter von etwa 70 Jahren in seinem Leben bis zu 100.000 Träume erlebt.
Wer sich nun an seine Träume, seien es nun positive oder auch negative erinnern kann, möchte auch gern wissen, was sie bedeuten könnten.

Bei manchen Träumen fällt eine Deutung relativ leicht, wenn sie die Folge konkreter Erlebnisse sind und man sie demzufolge auch eindeutig bestimmten Geschehnissen aus dem Alltagserleben zuordnen kann.

Bei einigen Träumen, ist es wiederum schwieriger, denn sie stellen sich oftmals symbolisch dar und ergeben bei erster Sichtweise recht wenig Sinn. Die Schwierigkeit jedoch besteht darin, diese Beziehungen zu deuten, die zwischen den geträumten Ereignissen und den Ursachen, die uns gerade diese Ereignisse träumen lassen, bestehen.
Ein Gegenstand oder ein bestimmtes Verhalten in einem Traum stehen für ein Symbol eines vorherigen Gedanken, eines Erlebnisses oder aber für ein Unterbewusstes Zeichen, oder eine Botschaft an uns.

Manchmal spielt uns auch der Traum einen Schabernack, indem er uns Beispielsweise Geräusche aus der Umgebung verstärkt in einen Traum einspielt. Hörempfindungen während des Schlafens, wie sie durch das Rattern eines Motorrades hervorgerufen werden, können im Traum zu Schlachtenlärm oder zu einem Sturm umgedeutet werden.

Hautreizungen, wie Sonnenbrand, oder aber einfache Einflüsse wie Luftzüge, lassen Träume entstehen, in denen wir durchs Wasser waten oder in der Sonne liegen. Manche Menschen leiden unter Geräuschen, die während des Schlafes in ihrem Kopf entstehen. Diese werden im Traum als Donner und Getöse gedeutet.

Viele Träume werden auch unmittelbar von starken unterschwelligen Reizen hervorgerufen, wie es Abneigung, Furcht oder Hoffnung sind.

Diese liegen sehr häufig tief in unserem Bewusstsein vergraben, auch wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen.
Manches Erlebnis der Kindheit, an das man sich in späteren Jahren nicht mehr so recht erinnern kann, kann noch angstvolle Träume hervorrufen. Dabei werden gewisse Einzelheiten des ursprünglichen Symboldeutung/Seelensprache
Erlebnisses wieder mit im Traum erscheinen.

Die Traumarbeit und die Traumdeutung, wird immer populärer; und das zu Recht

Wer sich intensiv mit dem nächtlichen Traumgeschehen befasst und die Symboldeutung versteht, hat eine neue Sprache erlernt; die Sprache der eigenen Seele.
Wir können anhand der Traumdeutung die Sprache unserer Seele entschlüsseln, welche uns immer wieder Hilfreiche Informationen zuspielt, uns auf Blockaden und Störungen aufmerksam macht, ja uns sogar auch hin und wieder bevorstehende Ereignisse vorhersagen kann.